“Aber es war doch Gelb!”
Nein, es handelt sich nicht um eine Gesichte, bei der eine gelb-rote Ampel überfahren wurde, wie man vielleicht denken könnte. Eher vom Gegenteil. Aber bevor ich zur Sache komme, will ich noch was los werden, denn EIGENTLICH wollt ich das hier ja gar nicht richtig starten, aber wenn die Umstände es so wollen und mir ausgerechnet heute so ein scheiß passiert, dann muss es eben sein.
So, nun noch ein kleines Vorwort: Ich hasse Leute, die meinen, besonders vorsichtig im Straßenverkehr sein zu müssen, und dadurch Unfälle verursachen, für die sie natürlich absolut nichts können, da sie sich ja nur an die Regeln gehalten haben!!!
So war es auch heute morgen auf dem Weg zur Schule. Ich bin kurz vor einer Bedarfsampel für Fußgänger als diese plötzlich gelb wurde. Ich werfe meinen obligatorischen Blick zur Seite um mich anhand von Markierungen und dergleichen zu versichern, dass ich so nah an der Ampel bin, dass ich – wie man es ja auch in der Fahrschule lernt – nicht stehen bleiben, sondern rüberfahren SOLL. Nun gut, Entscheidung gefällt, Blick nach vorne.
Bremslichter! Schock! Vollbremsung!
…und plötzlich macht es rums!
“Aber es war doch gelb! Da muss ich doch anhalten!”
Gelb war es übrigens immer noch
Christoph antwortete:
Ach du Scheiße, tut mir leid! Bei dir alles heile?
20. Februar 2007 at 18:19. Permalink.
Gitti antwortete:
Danke nochmals wegen der sms. Wenigstens einer der sich Sorgen macht…
21. Februar 2007 at 0:00. Permalink.
Christoph antwortete:
Na aber klar doch! Mit Doro bist ja auch du zum “Familienmitglied” geworden… Außerdem hab’ ich genug Autos zu Blechmüll verarbeitet um das doofe Gefühl zu kennen!
21. Februar 2007 at 0:17. Permalink.
Jenni antwortete:
Beileid! Aber vor solchen Leuten ist man leider nie sicher! Genauso schlimm find ich die 60-Fahrer, die durch die Ortschaft mit 60 heizen und dann auf der Landstraße nicht in die Puschen kommen!
21. Februar 2007 at 17:06. Permalink.
Henning antwortete:
Ach du Scheiße! Unfälle sind immer Scheiße, auch wenn einem nichts passiert.
Aber wenn man in der Situation rüberfahren hätte sollen, dann war das ja kein Unfall durch an die Regeln halten. Überhaupt können Unfälle, die angeblich durch an die Regeln halten entstehen, doch nur entstehen, weil sich andere nicht an die Regeln halten. Aber wie gesagt, das scheint ja hier nicht der Fall zu sein.
22. Februar 2007 at 0:39. Permalink.
Gitti antwortete:
@Henning: Ja, das ist das Problem, man hätte rüber fahren müssen. Eine Freundin von mir hat eine sehr ähnliche Situation während ihrer Führerscheinprüfung gehabt. Sie hat erst überlegt zu bremsen. Der Prüfer hat ihr im Nachhinein gesagt, dass sie durchgefallen wäre, wenn sie gebremst hätte, da sie dadurch wahrscheinlich einen Auffahrunfall verursacht hätte.
Nun ist es aber so, dass der, der dem anderen hinten rein fährt, aber trotzdem der Schuldige ist, weil Bremsen bei Gelblicht nicht “grundlos” ist.
22. Februar 2007 at 14:06. Permalink.
Christoph antwortete:
Ja, wenn man hinten drauf fährt ist man immer dran, selbst wenn der vor dir tatsächlich eine völlig grundlose Vollbremsung macht!
Denn die Rechtslage ist nun mal so, dass man immer genug Abstand halten muss, um auf jeden Fall rechtzeitig zum stehen zu kommen! (Macht keine Sau, schon klar…)
Das Argument ist da einfach, das die Vollbremsung “nicht grundlos hätte sein müssen” – mit anderen Worten: Es HÄTTE ja ein Wildschwein die Straße überqueren können, dann WÄRST du ihm ja auch drauf gefahren…
Daher ist der Bremsende nie Allein- sonder höchstens Mitschuldiger.
Aber krummes Blech kann man ja richten! Und Doro meinte schon, du hättest weder Punkte gesammelt noch ein Aufbauseminar aufgezwungen bekommen oder eine Verlängerung der Probezeit – also was soll’s! Ist ärgerlich, aber auch irgendwann vergessen!
23. Februar 2007 at 15:01. Permalink.
Gitti antwortete:
Jaja, der kleinste Grund befreit von aller Schuld. Und der Abstand hätte sogar fast gereicht, war echt sehr knapp.
Aber ich war gestern bei meiner Ma im Krankenhaus und da man unserem Auto nichts ansieht, meinte sie, dass das so in Ordnung geht. Muss mich also nur mit der Versicherung in Verbindung setzen und die Hochstufung zahlen oder eben den Scahden selbst, wenn dieser nicht zu groß ist. Die Polizei hat bei der Frau ja immerhin nur einen Schaden von 500 € geschätzt, was bei einem Auto ja fast nichts ist.
Hätte alles erheblich schlimmer kommen können, deshalb ist es im Grunde auch schon vergessen. Aber wenn ich ne grüne Ampel sehe, bin ich jetzt bremsbereit. Die Person vor mir könnte ja meinen sicherheitshalber schon mal anzuhalten
Nur bei gelb ärger ich mich manchmal noch ein bisschen wenn ich mal wieder bemerke wie lang diese Gelbphasen doch sind…
26. Februar 2007 at 13:59. Permalink.
Christoph antwortete:
Ja, die Sache mit den Kosten… Ich hab mal den 84er Golf meiner Mutter in einer ganz ähnlichen Situation an der Anhängerkupplung eines Opels zerschellen lassen, am Wagen “meines” Unfallgegners hat man NICHTS gesehen. Nada. Null. Nicht mal ein Kratzer!
Was ich bezahlen durfte? Wenn du nervlich heute nicht so stabil bist, nicht weiterlesen!
Über 1300€. Aber ich will dich da natürlich nicht verunsichern…
26. Februar 2007 at 16:09. Permalink.
Gitti antwortete:
Ja, da kommt Freude auf!! Obwohl ich bei dem, was du geschrieben hast mit was schlimmeren gerechnet hätte.
26. Februar 2007 at 16:20. Permalink.
Christoph antwortete:
Wir reden ja auch nur vom Fremdschaden. Den Golf konnte man danach nur noch wegwerfen…
26. Februar 2007 at 16:34. Permalink.
Gitti antwortete:
Na dann ergibt das Ganze auch wieder einen Sinn. Ich war schon sehr verwundert. Und für den Schaden der anderen Person gibt es dann ja zum Glück die Versicherung, die Hochstufung ist ja das kleinere Übel.
26. Februar 2007 at 21:27. Permalink.
Christoph antwortete:
Von 30% auf 85% ? Oh doch, das war übel und gab auch übelst Ärger!
27. Februar 2007 at 11:16. Permalink.
Gitti antwortete:
von 30 auf 85 ist natürlich echt heftig!!
27. Februar 2007 at 14:07. Permalink.